Startseite   Fachkunde    Das Kauorgan Autor: © Dr. med. dent. Joachim Menges Layout: © Stefan Münz

Der Zahn

modifiziert nach der Originalseite von © Hanka Zornow und Eugenie Hibert
 

 

Die Teile des Zahnes

Unterscheiden kann man am Zahn fünf verschiedene Teile: Zahnkrone, Zahnhals, Zahnwurzel, Wurzelspitze, Wurzelloch. Den sichtbaren Teil in der Mundhöhle ist die Zahnkrone und Zahnhals. Der Zahnhals bildet den Übergang zur Zahnwurzel. In Kieferragenden Anteil eines Zahnes ist Zahnwurzel, Wurzelspitze, Wurzelloch. An der Wurzel wird die Wurzelspitze mit dem unterschieden.

  1. Zahnkrone (Corona dentis)
  2. Zahnhals (Cervix dentis)
  3. Zahnwurzel (Radix)
  4. Wurzelspitze (Apex dentis)
  5. Wurzelloch (Foramen apicis dentis)

Die Zahnsubstanzen

 

1. Schmelz (Enamelum)

2. Zahnbein (Dentin)

3. Zahnmark (Pulpa)

4.Wurzelhaut (Periodontium)

5. Zement (Cementum)

Bei einem Längsschnitt durch einen Schneidezahn unterscheidet man acht verschieden Substanzen.

Zahnkrone: -Cuticula

-Enamelum

-Dentinum

-Cavum dentis

der Übergang von Zahnhals zum Zahnfleisch wird – maginales Parodontium genannt.

Zahnwurzel - Desmodontium

  • Cementum
  • Cavum radicis dentis

Die Zahnsubstanzen unterscheiden sich noch in

harte Substanzen weiche Substanzen
Schmelz (Enamelum) Pulpa (Pulpa dentis)
Dentin (Dentinum) Wurzelhaut (Desmodontium)

Das Dentin, Zahnbein (Dentinum) ist die Hauptmasse des Zahnes, knochenähnlich und hat gelbliche Farbe.

Der Schmelz, (Enamelum) bedeckt als sehr harte Schutzschicht das Kronendentin, er ist farblos und stark transluzent (durchscheinend), erscheint verschieden getönt: gelblich-, bläulich- weiß,auch grauweiß (Farbenring). Die Schmelzschicht hat die Aufgabe den Dentinkern bzw. den Zahn vor thermischen ,chemischen und mechanischen Einflüssen zu schützen.

Das Zement (Cementum) ist die dritte harte Zahnsubstanz, sie überzieht papierdünn den Wurzelbereich. Das Zement ist permeabel, hat eine gelbe Farbe und ist weicher als Dentin, aber so hart wie Knochen.

Die Pulpa, Zahnmark (Pulpa dentis) liegt im Innern des Zahnes. Die Pulpa hat die Aufgabe, den Zahn zu ernähren. Sie ist stark durchblutet, hat eine rötliche Farbe. Sie wird auch als Nerv bezeichnet.

Die Wurzelhaut (Periodontium) liegt im Zahnfach zwischen Zement und Kieferknochen und umgibt die Wurzel. Die Pulpa verankert den Zahn etwas elastisch im Kieferknochen. Ist ebenfalls stark durchblutet, daher auch rot.

Die Zahnformen  

Jeder Zahn hat seine eigene Form deshalb orientiert man sich am statistischen Mittelmaß. Man erarbeitet sich die grundsätzlichen Zahnformen. Jeder Zahntechniker muß an erster Stelle die funktionelle Notwendigkeit eines einzelnen Zahnes berücksichtigen und dann kann man die ästhetischen Besonderheiten mit einbringen.

Jede Zahnkrone besteht aus fünf beschreibbaren Flächen, die Flächen werden nach den Richtungen benannt,in die sie weisen.1. Okklusionsfläche oder Kaufläche (Facies okklusalis)

2. vestibuläre Fläche,bukkale oder labiale Fläche (Facies vestibularis)

3. linguale Fläche (Facies lingualis)

4.Approximalfläche,(Facies approximalis)

die mesiale Approximalfläche

die distale Approximalfläche

Um eine Zahnform zu bestimmen muß ein Zahntechniker wissen um welchen Typ es sich handelt. Es gibt 3 Konstitutionstypen: 1 Atleth, 2 Leptosom, 3 Pykniker.

 



© Fertiggestellt am 12.06.1998 von Hanka Zornow und Eugenie Hibert
 

   

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