Die Teile des Zahnes
Unterscheiden kann man am Zahn fünf verschiedene Teile: Zahnkrone, Zahnhals,
Zahnwurzel, Wurzelspitze, Wurzelloch. Den sichtbaren Teil in der Mundhöhle ist die
Zahnkrone und Zahnhals. Der Zahnhals bildet den Übergang zur Zahnwurzel. In
Kieferragenden Anteil eines Zahnes ist Zahnwurzel, Wurzelspitze, Wurzelloch. An der Wurzel
wird die Wurzelspitze mit dem unterschieden.

- Zahnkrone (Corona dentis)
- Zahnhals (Cervix dentis)
- Zahnwurzel (Radix)
- Wurzelspitze (Apex dentis)
- Wurzelloch (Foramen apicis dentis)
Die Zahnsubstanzen

1. Schmelz (Enamelum)
2. Zahnbein (Dentin)
3. Zahnmark (Pulpa)
4.Wurzelhaut (Periodontium)
5. Zement (Cementum)
Bei einem Längsschnitt durch einen Schneidezahn unterscheidet man acht verschieden
Substanzen.
Zahnkrone: -Cuticula
-Enamelum
-Dentinum
-Cavum dentis
der Übergang von Zahnhals zum Zahnfleisch wird maginales Parodontium genannt.
Zahnwurzel - Desmodontium
- Cementum
- Cavum radicis dentis
Die Zahnsubstanzen unterscheiden sich noch in
| harte Substanzen |
weiche Substanzen |
| Schmelz (Enamelum) |
Pulpa (Pulpa dentis) |
| Dentin (Dentinum) |
Wurzelhaut (Desmodontium) |
Das Dentin, Zahnbein (Dentinum) ist die Hauptmasse des Zahnes, knochenähnlich und
hat gelbliche Farbe.
Der Schmelz, (Enamelum) bedeckt als sehr harte Schutzschicht das Kronendentin, er
ist farblos und stark transluzent (durchscheinend), erscheint verschieden getönt:
gelblich-, bläulich- weiß,auch grauweiß (Farbenring). Die Schmelzschicht hat die
Aufgabe den Dentinkern bzw. den Zahn vor thermischen ,chemischen und mechanischen
Einflüssen zu schützen.
Das Zement (Cementum) ist die dritte harte Zahnsubstanz, sie überzieht papierdünn
den Wurzelbereich. Das Zement ist permeabel, hat eine gelbe Farbe und ist weicher als
Dentin, aber so hart wie Knochen.
Die Pulpa, Zahnmark (Pulpa dentis) liegt im Innern des Zahnes. Die Pulpa hat die
Aufgabe, den Zahn zu ernähren. Sie ist stark durchblutet, hat eine rötliche Farbe. Sie
wird auch als Nerv bezeichnet.
Die Wurzelhaut (Periodontium) liegt im Zahnfach zwischen Zement und Kieferknochen
und umgibt die Wurzel. Die Pulpa verankert den Zahn etwas elastisch im Kieferknochen. Ist
ebenfalls stark durchblutet, daher auch rot.
Die Zahnformen
Jeder Zahn hat seine eigene Form deshalb orientiert man sich am statistischen
Mittelmaß. Man erarbeitet sich die grundsätzlichen Zahnformen. Jeder Zahntechniker muß
an erster Stelle die funktionelle Notwendigkeit eines einzelnen Zahnes berücksichtigen
und dann kann man die ästhetischen Besonderheiten mit einbringen.
Jede Zahnkrone besteht aus fünf beschreibbaren Flächen, die Flächen werden nach den
Richtungen benannt,in die sie weisen.1. Okklusionsfläche oder Kaufläche (Facies
okklusalis)
2. vestibuläre Fläche,bukkale oder labiale Fläche (Facies vestibularis)
3. linguale Fläche (Facies lingualis)
4.Approximalfläche,(Facies approximalis)
die mesiale Approximalfläche
die distale Approximalfläche
Um eine Zahnform zu bestimmen muß ein Zahntechniker wissen um welchen Typ es sich
handelt. Es gibt 3 Konstitutionstypen: 1 Atleth, 2 Leptosom, 3 Pykniker.

© Fertiggestellt am 12.06.1998 von Hanka Zornow und Eugenie Hibert