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Spezielle Pathologie II - KFO -
Anomalien der Zahnzahl

  

Bei einer Zahnunterzahl (Hypodontie) sind nicht alle (bleibenden) Zähne angelegt.

Am häufigsten davon betroffen sind die Weisheitszähne, die oberen seitlichen Schneidezähne und die hinteren Prämolaren.

Im Milchgebiß ist eine Zahnunterzahl sehr selten.

Überzählige Zähne (Hyperdontie) v.a. im Bereich der Schneide- sowie Backenzähne kommen sowohl im Milchgebiß als auch im bleibenden Gebiß vor.

Tritt ein überzähliger Zahn zwischen den beiden oberen mittleren Schneidezähnen (Mesiodens) auf, muß dieser meist operativ entfernt werden, da er u.a. zu Zahnfehlstellungen führen kann.

Einzelne Zähne oder auch das gesamte Gebiß können Variationen der Zahngröße aufweisen.

Bei Variationen der Zahnform sind oft die seitlichen Schneidezähne des Oberkiefers in Form von Zapfenzähnen betroffen.

Einzelne Zähne oder Zahngruppen können darüber hinaus von ihrer normalen Position abweichen.

Die Zähne können dabei gedreht, gekippt oder in ihren Positionen vertauscht sein. Des weiteren können vor allem die Weisheitszähne aber auch die oberen Eckzähne z.B. aufgrund von Platzmangel im Kieferknochen an ihrem Durchtritt gehindert werden (Retention).

Besteht zwischen zwei benachbarten Zähnen eine Lücke, spricht man von einem Diastema.

Diastema

Ein solches Diastema ist am häufigsten zwischen den beiden mittleren Schneidezähnen des Oberkiefers anzutreffen

   

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