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Aufbau einer Röntgenröhre (Prinzip)


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Die Röntgenröhre besteht aus einer Kathode (Elektronenquelle) und aus einer Anode (Bremskörper) in einem Glaszylinder mit Hochvakuum.

Die Kathode besteht aus einem Wolframdraht und entspricht weitgehend der Glühwendel einer Glühlampe.

Der Glühfaden wird beim Aufnahmebetrieb bis über 2000 Grad Celsius erhitzt.

Der Glühfaden ist als Spirale (Wendel) angeordnet.

Durch Zufuhr von Wärme wird Energie aufgewendet, dabei treten Elektronen in größerer Zahl aus der Materie aus.

Der Austritt wird durch das Hochvakuum der Röntgenröhre erleichtert.

Durch Anlegen einer Hochspannung zwischen Kathode und Anode wird das Elektron beschleunigt und wandert mit hoher Geschwindigkeit zur Anode.

Die Röhrenspannung bewirkt die Beschleunigung der Elektronen.

Der Heizstrom reguliert den Röhrenstrom.

Die am Röntgengerät eingestellte Stromstärke (mA) ist also dafür verantwortlich wieviel Elektronen aus dem Wolframdraht der Kathode austreten und somit wieviel Röntgenstrahlung entsteht.

Die eingestellte Spannung (kV) dagegen beeinflußt wie schnell die Elektronen in der Röntgenröhre beschleunigt werden und mit welcher Energie sie dann auf den Brennfleck prallen.

Je höher die eingestellte Spannung, desto energiereicher und damit kurzwelliger ist die erzeugte Röntgenspannung.

An den Dentalröntgengeräten sind diese Einstellparameter vom Hersteller meistens vorgegeben(z. B. Siemens Heliodent 70 kV und 7mA).

Die unterschiedliche Absorption von Röntgenstrahlen z. B. im Frontzahn - und Molarenbereich kann bei diesem Gerät nur über die Belichtungszeit beeinflußt werden.

Prinzip der Röntgenröhre (Funktion)

Röhre (Funktion)

  1. Kathode
  2. Glühfaden (Elektronenquelle)
  3. Brennfleck
  4. Wolframscheibe
  5. Vakuum
  6. Kolben
  7. Anode
  8. Primärstrahlenblende
  9. Nutzstrahlenkegel



 

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